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2025 im Überblick

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Spatenstich inlusioplus

2025 im Überblick

Sanierungs- und Bauprojekte

Die erste Phase der Totalsanierung von Haus Biental hat die PBL im Dezember mit einer kleinen Aufrichtefeier abgeschlossen. Derzeit läuft der Innenausbau. Für den Neubau des Wohngebäudes des Unternehmensbereichs inclusioplus setzten Bewohnerinnen und Bewohner der Wohnheime im November den ersten Spatenstich, nachdem im Spätherbst die Baubewilligung eingetroffen war. Beide Gebäude werden voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb genommen.

Substitution
Transformationsprojekte
für Betrieb der Häuser

Für das Betriebskonzept der neuen Gebäude Haus Biental und inclusioplus, die Organisationsstruktur sowie die darin angebotenen Leistungen hat die PBL zwei umfassende Transformationsprojekte auf den Weg gebracht. Sie sind auf mehrere Jahre ausgelegt. Zentral für Haus Biental ist die therapeutische Ausrichtung auf die integrierte Behandlung der Patientinnen und Patienten mit Triage und Aufnahme, Ambulatorien und Tagesklinik. Bereits in Betrieb genommen wurde im südlichen Teil des Gebäudes die neue Abgabestelle (Substitution) des Schwerpunktes Abhängigkeitserkrankungen (Bild).

Kinder- und Jugendpsychiatrie
Erstmals Peers in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Als erste psychiatrische Institution in der Nordwestschweiz hat die PBL zwei Genesungsbegleiterinnen (Peers) für die Kinder- und Jugendpsychiatrie angestellt. Als ehemals selbst psychisch Erkrankte bringen Peers die Betroffenen-Perspektive in die stationäre Behandlung ein und sind zu diesem Zweck vom schweizerischen Verein EX-IN zu professionellen Genesungsbegleiterinnen ausgebildet. Der Einsatz der KJP-Peers läuft als Projekt, das auf drei Jahre ausgelegt ist. Finanziert wird es während zwei Jahren von der Thomi-Hopf-Stiftung in Basel.

PBL Einführung eigene Apotheke
Qualität und Zufriedenheit

Die neuste Patientenzufriedenheits-Messung des Nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) hat für die stationäre Erwachsenenpsychiatrie der PBL gute bis sehr gute Noten ergeben. Der Rücklauf der Fragebögen war mit 75,5 Prozent überdurchschnittlich. Die Behandlungsqualität durch die Therapierenden in der Kinder- und Jugendpsychiatrie lag leicht über dem schweizerischen Durchschnitt. Insgesamt bestätigen die Erhebungen eine stabile Behandlungsqualität in den verschiedenen Versorgungsbereichen.

Piktogramm Digitalisierung
Digitalisierung weiter fortgeschritten

Zu den Digitalisierungsvorhaben im klinischen Bereich gehören ein Pilotprojekt für eine Therapie-App in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP), die elektronische Essensbestellung auf den Stationen und ein KI-gestütztes Tool für das Verfassen von Austrittsberichten in der KJP. Zudem hat die PBL verschiedene administrative Prozesse mit Robotertechnik automatisiert und eine KI-Anwendung für die Personaleinsatzplanung weiterentwickelt. Die PBL beteiligt sich an einem Pilotprojekt für eine Dolmetscher-App, ebenfalls von KI unterstützt.

Piktogramm Ergebnisverbesserung
Programm Ergebnisverbesserung

Aufgrund wiederholter negativer Jahresergebnisse hat die PBL ein umfassendes Programm zur Ergebnisverbesserung gestartet. Ziel ist es, Ausgaben zu reduzieren und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Die PBL muss zu positiven finanziellen Ergebnissen zurückfinden, um ihre unternehmerische Handlungsfreiheit zu bewahren. Die zahlreichen Massnahmen umfassen unter anderem eine gezielte Stellenbewirtschaftung, ein integrales Kapazitätsmanagement (Auslastung der Stationen), das Erzielen von Zusatzerlösen in der Medizinischen Kodierung, Einsparungen bei den Sachkosten und Betriebsprozessen (Digitalisierung) und Verhandlungen mit den Kostenträgern für kostendeckende Abgeltungen der erbrachten Leistungen.

Isabel Frei Kuttler
Isabel Frei Kuttler
verlässt Verwaltungsrat

Die langjährige Verwaltungsrätin Isabel Frei Kuttler (Bild) hat das strategische Gremium der PBL per Ende 2025 verlassen. Die Ökonomin und Unternehmerin war das letzte Mitglied, das seit 2012 und damit von Anfang an im VR der PBL vertreten war. Sie war zuletzt Vizepräsidentin des VR. Damit zählt der VR folgende sieben Mitglieder: Dr. iur. Thomas Heiniger (Präsident), Prof. Dr. med. Beat Müller (Vizepräsident), Claudio Della Giacoma, Doris Greiner, Marianne Pfister, Prof. Dr. med. Erich Seifritz und Mirko Tozzo.

Piktogramm Partnerschaften
Partnerschaften
und Kooperationen

Die PBL hat zahlreiche Kooperations-Abkommen mit Institutionen, Behörden und Fachstellen erneuert und ihre Netzwerkarbeit intensiviert. Dazu gehört das Engagement von PBL-Vertreterinnen und -vertretern in verschiedenen Verbänden wie der Spitalverband Hplus, die Vereinigung Nordwestschweizerischer Spitäler und in nationalen Fachgesellschaften. Zudem organisierte die PBL verschiedene Treffen mit anderen psychiatrischen Institutionen, politischen Gremien und weiteren Institutionen, informierte Schulklassen über ihre Arbeit und präsentierte sich an Berufsmessen.

Höhenflüge am Tag der Lernenden
Höhenflüge
am Tag der Lernenden

Etwa ein Fünftel der mehr als 240 Mitarbeitenden in Ausbildung der PBL sind Lernende eines pflegerischen, handwerklich-technischen oder kaufmännischen Berufes. Seit 2024 organisieren sie in eigener Regie einen Lernendentag in enger Zusammenarbeit mit dem HR. Im Geschäftsjahr 2025 besuchten sie einen Kletterpark beim Rheinfall in Schaffhausen. Der Tag der Lernenden ist Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung für die Arbeit und den Einsatz der angehenden Berufsleute.

Podcast «Psychoversum»
Podcast «Psychoversum»

Die PBL hat im Februar 2025 mit dem Podcast «Psychoversum» ein neues Format gestartet. Es löste die bisherigen öffentlichen Vorträge ab. Organisiert wurden sechs moderierte Gespräche im Mehrzweckraum auf dem Campus Liestal zu psychiatrischen Themen, die für die Öffentlichkeit interessant sind. Die Gespräche mit Publikum wurden als Podcast aufgezeichnet und auf Plattformen wie Spotify oder Apple Podcast aufgeschaltet. Sie stossen auf sehr gute Resonanz. Für 2026 sind wiederum sechs «Psychoversum»-Folgen geplant; allerdings nur noch als Podcast, ohne Live-Publikum.

Podcast Psychoversum
Fach- und Personalanlässe

Das von der PBL mitorganisierte Praxisforum Akutpsychiatrie wurde im Mai in Zürich ausgetragen. Thema der gut besuchten Jahrestagung vom Juni in Liestal war die integrierte Versorgung. An zwei Zuweisendenanlässen im September wurden Fachpersonen über personelle und organisatorische Neuerungen sowie neue Angebote in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie in der Erwachsenenpsychiatrie informiert. Höhepunkt der internen Anlässe war das grosse Personalfest vom Juni im Innenhof von Haus D an der Rheinstrasse in Liestal.

Pflanze aus Knete
Die Therapien in der Tagesklinik haben mir sehr gut getan. Das Personal war sehr einfühlsam und auch humorvoll. Ich bin dankbar, dass ich an diesen Ort kam.»
Patientin der Erwachsenenpsychiatrie
Patientinnen und Patienten
15'417
2024: 15'176
Pflegetage
84'488
2024: 84'945

Anzahl Patientinnen und Patienten

Erwachsenen-
psychiatrie

10'318
2024: 10'440
Kinder-
und Jugendpsychiatrie

5'099
2024: 4'736
890
Vollzeitstellen
1'275
 Mitarbeitende

30.4% 69.6%
44.1
Durchschnittsalter
242
Auszubildende

73.6%
Durchschnittliches
Pensum

Finanzkennzahlen 2025

Betriebsaufwand
116.3 Mio.
2024: 117.3 Mio.
Jahresergebnis
-0.7 Mio.
2024: -3.5 Mio.
EBITDAR
(Jahresergebnis vor Zinsen,
Abschreibungen und Mieten)

10.5 Mio.
2024: 7.8 Mio.
EBITDAR-Marge
(EBITDAR in % vom Betriebsertrag)

8.4%
2024: 6.4%
Eigenkapital
57 Mio.
2024: 57.7 Mio.
Eigenkapital-Quote
(EK in % der Bilanzsumme)

31.8%
2024: 32.2%

Auf dem Weg
zur integrierten Behandlung

Mit neuen Angeboten und Konzepten treibt die PBL die integrierte Behandlung erwachsener Patientinnen und Patienten über alle Therapie-Settings voran. Dies war ein Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2025.

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Therapiegespräch unter 4 Augen

Neue Wege für Therapie
und Pflege eingeschlagen

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie hat 2025 eine eigene Zentrale Aufnahme für Erstkontakt, Triage und ambulante Krisenintervention eingerichtet. Zudem hat sie zur Unterstützung der Pflege zwei Genesungsbegleiterinnen angestellt und ihre therapeutischen Angebote ausgebaut.

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KJP Gespräch zu dritt
Smileys aus Knete
Mir geht es heute sehr viel besser, auch wenn ich ab und zu noch schlechte Tage habe. Es ist nicht mehr so wie früher.»
Patientin der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Wie Inklusion gelebt
und Teilhabe ermöglicht wird

Ob in der inklusiven Bildung, beim Wohnen oder in der Arbeitswelt: inclusioplus hat 2025 starke Zeichen für die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung gesetzt. Innovative Projekte und eindrückliche Zahlen zeugen von Engagement und sichtbaren Erfolgen.

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inlusioplus Manufaktur Tufty

Bauprojekte: Aufrichte und Spatenstich
auf dem Campus Liestal

Abschluss des Rohbaus Haus Biental und Spatenstich für das Wohngebäude von inclusioplus: Die PBL hat 2025 wichtige Etappenziele ihrer baulichen Entwicklung erreicht.

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Haus Biental

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